@ Swiffer: Dieser Beitrag hat es verdient in voller Länge zitiert zu werden!
Zitat:
Nach seinem engagierten Redebeitrag bei der Hauptversammlung des 1. FC Nürnberg sah sich Hanns-Thomas Schamel einiger Kritik ausgesetzt. Nun wehrt sich der Unternehmer aus Baiersdorf gegen die seiner Meinung nach ungerechtfertigten Vorwürfe.
NÜRNBERG – «Als leidenschaftlicher Cluberer geht es mir weder um Posten noch um Geld, sondern einzig und allein um die Sache», stellt Hanns-Thomas Schamel klar. Der erfolgreiche Unternehmer, der auch bei der letzten Club-Mitgliederversammlung als leidenschaftlicher und kritischer Diskussionsredner aufgetreten ist, wehrt sich energisch («Ich gebe mein Ehrenwort») gegen Behauptungen, er habe vor einigen Jahren für ein von ihm präsentiertes Marketing-Konzept einige tausend Mark gefordert.
Club-Geschäftsführer Ralf Woy bestätigt Schamel: «Er hat ein Konzept vorgelegt, aber dafür kein Geld verlangt.» Warum aber kam keine Zusammenarbeit zwischen dem in Sachen Marketing erfahrenen Unternehmer und dem Verein zustande, obwohl sich Präsident Michael A. Roth positiv über das Konzept äußerte? «Vielleicht war ich zu kritisch», meint Schamel. Denkbar, denn nach einem Schreiben von ihm an die Vereinsführung wurde ihm vom Vermarkter Sportfive mitgeteilt, dass man an seiner Stadionwerbung nicht mehr interessiert sei.
Dennoch ist der 54-Jährige weiterhin am Schicksal des Clubs interessiert. Er zählt zwar nicht mehr zum Sponsorenkreis, ist aber weiterhin Fördermitglied. Und er hofft auch, «dass beim 1. FCN irgendwann ein strategisches Wertekonzept entwickelt wird und auch meinungsbildende Persönlichkeiten und hervorragende Fachleute aus der Region dafür gewonnen werden». D. B.