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Geärgert hat er sich nicht, als er diesen den Satz: „Es ist sehr, sehr traurig, dass wir es in Deutschland noch nicht geschafft haben, außergewöhnliche Fußballer wie Julian individuell zu fördern“, von Matthias Sammer lesen musste. Sagt Harald Schmidt jedenfalls. Aber getroffen hat die Aussage des DFB-Sportdirektors den Leiter der Nürnberger Bertolt-Brecht-Schule (BBS) doch. Das ist Schmidt durchaus anzumerken.
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„Es ist machbar, Leistungssportler individuell entsprechend zu fördern, wenn auch mit viel Aufwand und Mühe, und bei Fußballern ist es noch schwieriger als bei anderen Sportarten“, sagt der BBS-Direktor. „Nachführunterricht“ heißt das Zauberwort im Beamtendeutsch, um verpassten Stoff und Prüfungen nachzuholen. Dabei hilft ein spezieller Lernberater, der die notwendigen Maßnahmen koordiniert. Der heißt an der BBS Uwe Köberlein, der als früherer Schiedsrichter und Lehrwart eine Fußballaffinität nicht leugnen kann.
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Wobei Gündogan nicht der erste Fußballprofi ist, den die BBS zum Abitur führt. Der erste war vor einigen Jahren Patrick Schönfeld, der heute bei Rot-Weiß Oberhausen in der 2.Liga spielt. ...
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-sport/wie-gundogan-fur-das-abitur-paukt-1.479151Es ist doch bezeichnend, dass der DFB-Verantwortliche Sammer mal wieder nur auf die sogenannten Großen schaut und nicht mitbekommt, was inzwischen in der fränkischen Provinz entstanden ist.