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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 04.02.2016 11:50 
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@celticstar
Um welchen Dorfverein geht es denn?
Wenn damit Coburg gemeint wird, ist es lachhaft Coburg als Dorf zu bezeichnen und zeugt von sehr wenig Kenntnis über die Region Franken.
Coburg ist eine Stadt in Oberfranken, die eine der stärksten wirtschaftlichen Säulen Frankens darstellt und auch kulturell sich nicht verstecken muss, sich eher mit Großstädten messen muss. Und vor allem auch historisch eher zu den Aushängeschildern gehört.

Klar hat man ein wahres Los in seiner Stadt eine der größten Versicherungen Europas zu haben, die im kulturellen und sportlichen hinter ihrer Region stehen.
Doch man sollte dies eher positiv sehen, positiv für Franken, das Franken so auch wieder in Sachen Handball ein Aushängeschild wird, nach dem Großwallstadt wohl für Jahre verschwinden wird.

Ich sehe es positiv das Franken mit dem HSC 2000 und einem HCE 2 Vereine hat, die positiv für Franken werben und und Aushängeschilder sind.
Auch Rimpar, darf man nicht vergessen, alle 3 Vereine zeigen, das Franken eine Handballregion ist.
Vergessen darf man aber auch nicht die ganzen anderen Vereine, die weit oben spielen, gerade Franken hat in der Landes, Bayern und Regionalliga schon immer eine große Rolle gespielt und ist sehr gut vertreten.

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Zuletzt geändert von büchsenmacher am 04.02.2016 12:23, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 04.02.2016 12:08 
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Glubbdidi hat geschrieben:
Wie sieht es eigentlich mit dem Unterbau aus? Kommt da aus der 3. Liga was nach?


Es ist sehr schwer, Großwallstadt wird wohl erstmal weg sein, da wird es schwer wieder hoch zu kommen.
Man hat einfach, wie so oft, sich auf seinen Lorbeeren vergangener Zeit ausgeruht und die Zeichen der Zeit nicht erkannt, aber immer noch gedacht uns kann nichts passieren, wir sind ja Großwallstadt.

Beide Teams aus Coburg und Erlangen, haben ja ihre 2 in der Regionalliga, Coburg wird wohl in die 3 Aufsteigen, doch dann ist ja Schluss, da man nicht mehr höher kann.

Ein ewiger Kämpfer der 3 Liga ist ja der HSC Bad Neustadt, man macht dort seit Jahren gute Arbeit, hat oft um den Aufstieg in die 2 Liga gespielt, doch auch da ist man mit der 3 Liga eher zufrieden, da man das Risiko scheut.
Man munkelt ja, das man vor 2 Jahren nach dem man ausrief wir wollen in die 2 Liga, dann auf einmal auf Meister und Aufstiegskurs war, man doch Angst bekam und zurück gerudert ist. Dann eher froh war, das der damalige auf Tabellenplatz 2 stehende HSC aus Coburg durch den Sieg gegen Neustadt vorbei gezogen ist, da man dann als Meister der 3 Liga nicht auf den Aufstieg verzichten muss.

Ich denke wichtiger ist, das Coburg, Erlangen und Rimpar an einem Unterbau arbeiten, andere Vereine in der Region, so wie Schulen mit ins Boot nehmen, mit Kooperationen um die Region Franken immer mehr zu einer Handballregion zu machen.
Hier in Coburg geht man diesen Weg, man arbeitet mit vielen Vereinen in den Landkreises Coburg und Lichtenfels zusammen, beteiligt sich bei immer mehr Schulen am Sportunterricht und bietet an diesen SAG´s an, Schularbeitsgemeinschaften, Trainer des HSC und Spieler der 1 Mannschaft sind min 1 x in der Woche im Sportuntericht mit dabei.

Dies halte ich für Sinnvoll um die 3 Vereine in der Region Franken zu stärken, für eine solide und gute Nachwuchsarbeit, den anderen Vereinen damit auch eine Basis geben und irgendwann dann doch den ein anderen Nachwuchsspieler in den Profikader zu bekommen.

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Zuletzt geändert von büchsenmacher am 04.02.2016 12:27, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 04.02.2016 12:22 
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@celticstar
Eines bitte bedenken der HSC ist nicht nur HUK.
Klar hat man einen großen Vorteil die HUK als Hauptsponsor zu haben, doch die HUK pumpt nicht ohne Ende Geld in den Verein alla RB in Leipzig.
Denn dann würde man es machen wie beim HSVH über Jahre, mit Geld eine Mannschaft zusammen kaufen und richtig investieren.

Sicher will man auch als HUK mittelfristig in die 1 Liga und diese auch am besten halten.
Sicher denkt man auch daran, ach es wäre schön wenn auch mal ein Titel nach Coburg geholt wird.
Je mehr man erreicht umso besser und schöner, doch es ist nicht das Ziel mit Gewalt abzuräumen und Titel zu holen.

Doch man will dies nicht mit Gewalt, sondern versucht etwas von Grunde und mit Substanz aufzubauen.
Auch irgendwann selbst aus eigenen Reihen, für Nachwuchs zu sorgen.


Und die HUK ist zwar Hauptsponsor, doch nicht der einzige.
Es sind große und kleine Firmen aus der Region, die innerhalb eines Sponsorenpools, dahinter stehen und mit dabei sind.
Klar ist die HUK im Fokus als der große dabei, klar verbindet man den HSC als Retortenverein der HUK, doch so ist es nicht.
Es ist aber gut das man die HUK hinter sich hat und die HUK hinter dem Verein steht.

Auch mit der Arena, das macht ja auch die HUK.
Jain, es ist eine städtische Arena, ok nur für Ballsport, doch es spielen auch die VSG und der BBC in der Arena und es sind dort noch andere Sportevents.
Es ist einfach ein Deal zwischen Stadt und HUK, wie es viele andere Städte auch machen, mit einem Namensgeber in Kooperation um Arenen und Stadien in Städten zu ermöglichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 07.02.2016 12:15 
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@Büchsi, das stimmt schon, dass der HSC nicht allein durch HUK am Leben ist und dort sinnvoll geplant und umgesetzt wird, aber ...



... ohne HUK wären die HSC 2000ler und insbesondere auch die Stadt Coburg um einiges schlechter dran. HUK ist für beide wie ein dauerhafter 6er im Lotto.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 08:38 
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Jain
Coburg hat neben der HUK viele große Maschinenbauer, die vom Namen der Allgemeinheit eher unbekannt sind, aber auf dem Weltmarkt entscheidende rollen spielen.
Ein großer Vorteil coburgs ist der Staatsvertrag von 1921 mit Bayern, der Coburg schon eine Sonderstellung in Bayern, Franken gibt.

Klar spielt die HUK eine wichtige Rolle, aber dies haben auch andere Vereine im Handball, einen Hauptsponsor der so hinter dem Verein steht.

Es ist aber schon dreist, wenn ein Nürnberger, der aus dem Stadt Bayerns kommt die am höchsten verschuldet ist, meint Coburg sei ein Dorf und hat nur Glück weil da eine HUK ist.
Nebenbei ist BROSE und KAESSER genauso wichtig für Coburg, neben den anderen sehr großen Firmen.

Und wenn wir schon dabei sind auch das so von vielen hochgelobte Erlangen, dem es ja angeblich so gut geht, gehört auch zu den Top Schuldenstädten in Bayern. Auch da bekommt man gerade so einen Haushalt mit Ach und Krach zusammen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 09:08 
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Büchsenmacher hat geschrieben:
Es ist aber schon dreist, wenn ein Nürnberger, der aus dem Stadt Bayerns kommt die am höchsten verschuldet ist, meint Coburg sei ein Dorf und hat nur Glück weil da eine HUK ist.

:wtf

Der Staatsvertrag von 1920 regelt doch aber monetär nur ein paar Kostenübernahmen (Krankenhaus, Theater), oder? Ich bin da nicht mehr so richtig informiert in "Heimatkunde Bayern". Das war sicherlich damals auch eine richtige Entscheidung, sonst wäre Coburg nach dem 2. Weltkrieg in die SBZ (auch Ostzone genannt) eingegliedert worden und die HUK wäre wahrscheinlich in Bayreuth gelandet oder so ...
Also ich bleibe dabei, ohne HUK gäbe es diese blühende Landschaft in Coburg nicht. Vielleicht hätte man ein gute Stellung, aber nicht so eine ausgeprägte finanzielle Ausstattung.

Übrigens, was mich mal interessieren würde: Woher kommt die tiefe Abneigung gegen alles Nürnbergische?

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 10:59 
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Ja ok ob eine HUK dann nach BT wäre, sind wilde Spekulationen.
Ich denke das man dann eher nach München wäre, so wie BMW aus Eisenach ja nach München ist. Wäre dann wohl eher die HUK aus Erfurt auch nach München.
Coburg war aber auch die Mittentscheidung, wegen dem Bezug zu Thüringen und der Nähe zum alten Stammsitz nach Erfurt.


Das mit dem Landestheater und dem Landkrankenhaus stimmt. Und gerade das macht es doch aus, z.B. wird jetzt für 68 Millionen das Landestheater saniert, dank des Staatsvertrages zwischen Bayern und den Freistaat Coburg, übernimmt Bayern die vollen Sanierungskosten.
Das sind dann eben die kleinen feinen Vorteile, die man in Coburg hat, das man zb ein sehr gutes und sehr schöne altes Theater hat, aber ja die Stadt null kosten damit hat, da das Land Bayern es durch den Vertrag unterhalten muss.

Coburg hat aber auch alle Bezirksbehörden bzw Kammern für sich, eigen IHK, eigene HWK usw.
Auch dadurch hat man einen entscheidenden Vorteil.

Und Bayern wollte den Staatsvertrag unbedingt, denn Bayern hatte damals eher wenig Industrie und mehr Landwirtschaft, der Freistaat Coburg hatte um 1920 schon sehr viel Industrie.
Dadurch konnte man von Seiten Coburgs viele Bedingungen stellen, von denen man noch Heute viele Vorteile hat.

Der Staatsvertrag macht schon sehr viel aus, da gerade Kosten wie Landkrankenhaus, Landestheater etc. von Bayern finanziert werden.
Dann ist eben auch die Coburger Landesstiftung möglich, dann das weitere Gebäude wie Ehrenburg, Veste usw vom Land Bayern finanziert werden, aber Coburg alles verwaltet.
Coburg hat auch viele Behörden Bayerns dadurch usw.
Genau das macht unter dem Strich viel aus, wo eben andere Städte Bayerns, Frankens, alles selbst finanzieren müssen, hat Coburg diese kosten nicht, obwohl man auch alles hat.

Und klar trägt die HUK mit ihren ca 6 Milliarden Umsatz auch dazu bei, das es Coburg sehr gut geht.
Doch es gibt ja noch weitere Unternehmen die auch im Bereich 5 Milliarden Umsatz sind.
Nur das alleine eine HUK dafür sorgt das es Coburg so gut geht, stimmt nicht so recht.

Der Vorteil ist schlicht weg der, das Coburg sich eigenverwaltet, eher ein eigener Bezirk im Bezirk Oberfranken ist, dadurch viel Geld in Coburg bleibt, aber Bayern durch den Vertrag trotzdem viel finanziert, wofür andere Landkreise und kreisfreie Städte selbst aufkommen müssen.
Auch der Landkreis Coburg, profitiert davon und hat dies Ausnahmestellung.

Aber jetzt wieder zum Thema.
Es wird hier einfach eine sehr sehr gute Arbeit gemacht, auch danke des Sponsorenpools wurde viel erreicht.
Und ich denke schon das man in 3 -5 Jahren, sich durchaus in der 1 Liga etablieren kann und evtl sogar im oben drittel ab und mal reinspitzen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 11:07 
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Zitat:
Übrigens, was mich mal interessieren würde: Woher kommt die tiefe Abneigung gegen alles Nürnbergische?


Abneigung?
Nein
Nur es fällt auf das viele Nürnberger, vor allem auch Politiker ihr Nürnberg für den Nabel Frankens halten, dies auch so ihrer Bevölkerung verkaufen, doch eigentlich vieles nur heiße Luft ist, man Fehler ohne Ende macht, alleine in Sachen Arenabau und Stadion usw.
Dann aber Würzburg, Coburg etc in seiner Metropolregion braucht, aber ja dann eher meint man braucht diese nur um die Einwohnerzahl zu haben, doch will sie dann nicht so recht einbinden.
Gerade da gibt es Knatsch ohne Ende, innerhalb der Metropolregion und ja die Bombe ist echt bald am platzen, das eben die fränkischen Regionen, die Metroplregion mitfinanzieren, doch zum Teil null beachtet werden, nicht mit eingebunden werden und zum Teil für Scheiß Geld verjuckt wird in Projekte die der Region null bringen.

Oder auf der Homepage alle Burgen ausser der Nürnberger, nicht erwähnt etc, ist schon sehr überheblich.
Und wie geschrieben es brodelt innerhalb der Metropolregion, wenn Nürnberg nicht endlich seinen Verpflichtungen nachgeht, werden einige Städte und Landkreise in Ober und Unterfranken aussteigen, dann ist es vorbei mit Metropolregion Nürnberg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 15:18 
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büchsenmacher hat geschrieben:
Ja ok ob eine HUK dann nach BT wäre, sind wilde Spekulationen.
Ich denke das man dann eher nach München wäre, so wie BMW aus Eisenach ja nach München ist. Wäre dann wohl eher die HUK aus Erfurt auch nach München.
Coburg war aber auch die Mittentscheidung, wegen dem Bezug zu Thüringen und der Nähe zum alten Stammsitz nach Erfurt.


Das mit dem Landestheater und dem Landkrankenhaus stimmt. Und gerade das macht es doch aus, z.B. wird jetzt für 68 Millionen das Landestheater saniert, dank des Staatsvertrages zwischen Bayern und den Freistaat Coburg, übernimmt Bayern die vollen Sanierungskosten.
Das sind dann eben die kleinen feinen Vorteile, die man in Coburg hat, das man zb ein sehr gutes und sehr schöne altes Theater hat, aber ja die Stadt null kosten damit hat, da das Land Bayern es durch den Vertrag unterhalten muss.

Coburg hat aber auch alle Bezirksbehörden bzw Kammern für sich, eigen IHK, eigene HWK usw.
Auch dadurch hat man einen entscheidenden Vorteil.

Und Bayern wollte den Staatsvertrag unbedingt, denn Bayern hatte damals eher wenig Industrie und mehr Landwirtschaft, der Freistaat Coburg hatte um 1920 schon sehr viel Industrie.
Dadurch konnte man von Seiten Coburgs viele Bedingungen stellen, von denen man noch Heute viele Vorteile hat.

Der Staatsvertrag macht schon sehr viel aus, da gerade Kosten wie Landkrankenhaus, Landestheater etc. von Bayern finanziert werden.
Dann ist eben auch die Coburger Landesstiftung möglich, dann das weitere Gebäude wie Ehrenburg, Veste usw vom Land Bayern finanziert werden, aber Coburg alles verwaltet.
Coburg hat auch viele Behörden Bayerns dadurch usw.
Genau das macht unter dem Strich viel aus, wo eben andere Städte Bayerns, Frankens, alles selbst finanzieren müssen, hat Coburg diese kosten nicht, obwohl man auch alles hat.

Und klar trägt die HUK mit ihren ca 6 Milliarden Umsatz auch dazu bei, das es Coburg sehr gut geht.
Doch es gibt ja noch weitere Unternehmen die auch im Bereich 5 Milliarden Umsatz sind.
Nur das alleine eine HUK dafür sorgt das es Coburg so gut geht, stimmt nicht so recht.

Der Vorteil ist schlicht weg der, das Coburg sich eigenverwaltet, eher ein eigener Bezirk im Bezirk Oberfranken ist, dadurch viel Geld in Coburg bleibt, aber Bayern durch den Vertrag trotzdem viel finanziert, wofür andere Landkreise und kreisfreie Städte selbst aufkommen müssen.
Auch der Landkreis Coburg, profitiert davon und hat dies Ausnahmestellung.

Aber jetzt wieder zum Thema.
Es wird hier einfach eine sehr sehr gute Arbeit gemacht, auch danke des Sponsorenpools wurde viel erreicht.
Und ich denke schon das man in 3 -5 Jahren, sich durchaus in der 1 Liga etablieren kann und evtl sogar im oben drittel ab und mal reinspitzen kann.


Büchsi, ich glaube dass damit eher das Engagement der HUK beim HSC als in der Stadt gemeint war. Und da ist es schon so, dass diie HUK mehr als die Hälfte des Etats des HSC sowie die kompletten Hallenbaukosten trägt. Und das ist mehr als die meisten Erstligisten als Gesamtetat haben.

Was aber durchaus positiv zu bewerten ist, anders als andere Erstligisten gleich welcher Sportarten geht der HSC mit dem Geld gut um und plant und arbeitet langfristig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 15:35 
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Klaus, nicht nur für den HSC 2000 ist das ein Vorteil, sondern für die Stadt Coburg und das Umland, denn da fließen schon viele Gelder in den Stadtsäckel für die andere Städte sich mächtig krummlegen müssen. Es sei ihnen zu gönnen, aber das ist keine Leistung der Stadtoberen in der Nachkriegszeit bis heute. Wenn ich dann noch die Vorteile aus diesem Staatsvertag sehe, dann werden die Coburger ganz schön gepampert.

Ich sehe Nürnberg aus der Ferne nicht so einseitig negativ wie Büchsi, bin aber auch seit über 20 Jahren dort nicht mehr zuhause und somit auch mit wenig Informationen über die Stadt- bzw. Metropolangelegenheiten ausgestattet. Allerdings weigere ich mich beharrlich, die Deppendichte in Nürnberg höher einzustufen als im Vergleich zu anderen bayerischen Gemeinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 15:43 
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@KLAUSWEISS176
Nur so ist es doch bei den meisten Vereinen. Auch diese haben einen Hauptsponsor der gut dabei ist, gerade in Handball ist es oft so.
Und stimmt so ist es, weil man aber etwas aufbauen will, in Coburg und eben nicht schnell hoch und Titel und ja keinen Ahnung wie weiter.
Hier wird einfach solide gearbeitet.
Was man wieder sieht in Sachen Verpflichtungen, man hat zur Rückrunde als einer der wenigen 2 Liga Vereinen keinen neuen Spieler geholt, obwohl man sich da so einige hätte leisten können.
Doch man bleibt auf dem Boden, weiß das die Mannschaft es schaffen kann, wenn sie es noch nicht schaffen ok, dann eben in der nächsten Saison.
Aber da ist eben auch die HUK dabei, die sehr solide an die Sache rangeht, man könnte klar Geld reinpumpen und würde locker Deutscher Meister werden, so alla HSVH. Doch genau dies will man nicht, denn es soll etwas entstehen das auch solide und gut dasteht.


Ja ok die Stadt ist schon der Bauherr der Arena.
Es ist halt nur so wie bei 95 % solcher Arenen, das ein Namensgeber auf 15 Jahre, die Arena so refinanziert.
Und hier ist es so, das eben in 15 Jahren die Arena bezahlt ist und Erweiterungen möglich sind.
Da die Summe so gewählt worden ist, das sie in 15 Jahren mehr ist, wie die Arena mit Tilgung und Zinsen kostet.


Wobei du schon recht hast, wenn man alles rechnet, Arena, Etat, dann bekommen die Spieler und das ganze Team drumherum ein Fahrzeug von der HUK, dann finanziert die HUK den Mannschaftsbus.
Wenn man dies alles rechnet, würde ich sagen wäre man ja im guten oberen Mittelfeld der 1 Liga, in Sachen Etat.

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Zuletzt geändert von büchsenmacher am 08.02.2016 15:52, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 15:45 
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Glubbdidi hat geschrieben:
Klaus, nicht nur für den HSC 2000 ist das ein Vorteil, sondern für die Stadt Coburg und das Umland, denn da fließen schon viele Gelder in den Stadtsäckel für die andere Städte sich mächtig krummlegen müssen. Es sei ihnen zu gönnen, aber das ist keine Leistung der Stadtoberen in der Nachkriegszeit bis heute. Wenn ich dann noch die Vorteile aus diesem Staatsvertag sehe, dann werden die Coburger ganz schön gepampert.

Ich sehe Nürnberg aus der Ferne nicht so einseitig negativ wie Büchsi, bin aber auch seit über 20 Jahren dort nicht mehr zuhause und somit auch mit wenig Informationen über die Stadt- bzw. Metropolangelegenheiten ausgestattet. Allerdings weigere ich mich beharrlich, die Deppendichte in Nürnberg höher einzustufen als im Vergleich zu anderen bayerischen Gemeinden.


Halt so war es nicht gemeint, eher in Richtung, wir brauchen die da oben, doch was ist das da eigentlich in der EX DDR schon.

Und klar der Staatsvertrag ist für Coburg schon gut, vor allem da er nie mehr zurück genommen werden kann

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 08.02.2016 19:02 
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Büchsi, jeder Vertrag kann geändert werden. Das wissen wir beide.

Aber wenn ich mir überlege wie es in den 70ern und 80ern da oben aussah, außer der Grenzlandförderung hatte man nicht viel. Gerade Gemeinden wie Rodach oder auch Lichtenfels waren Bayernweit abgehängt.

Und Didi hat Recht, die Deppendichte ist nicht auf Grund eines Spruches den ein Lokalreporter geprägt hat in Nürnberg höher. Allerdings wurde sehr oft eine falsche Entscheidung getroffen. Ebenso ist es ja auch dass die Staatsregierung gerne die Franken etwas abhängt. Dies ist bei Coburg nicht der Fall aber andere Oberfränkische Städte wie z. B. Lichtenfels oder auch Kronach oder Bayreuth haben das lange gespürt und spüren es heute noch. Nürnberg hat sich sehr oft gegen Bayern entschieden. Manchmal auch etwas sozialer gedacht und wurde darum abgehängt. Und als das Geld in die Hand genommen wurde um den Osten zu sanieren war man zu weit weg um davon zu profitieren. Nach Coburg gehen jetzt Autobahnen, die gab es in den 80ern nicht, da waren das Bundesstraßen, die dem Verfall nahe waren. Die Arbeitskräfte sind dank der unmittelbaren Nähe zu Thüringen (Sonneberg, Hildburghausen, Schleusingen und sogar noch Suhl) relativ günstig. Viele aus den genannten Städten und Gebieten fahren bis nach Schweinfurt.

Unbestritten ist, dass die Coburger Stadtoberhäupter in den letzten Jahren viele Entscheidungen wirtschaftlich richtig getroffen haben. Die Region hat sich selbst aus dem Sumpf gezogen und mit Firmen wie Brose und der HUK, Bosch oder auch Tomas Szabo durchaus sehr viel geschaffen. Es gibt Arbeitsplätze, Infrastruktur und ein wirklich tolles "Wirgefühl" Damit kann man etwas schaffen was man der Region durchaus gönnen darf. Bei uns in Unterfranken, gerade die Regionen Spessart, Steigerwald oder Rhön haben wir diese Ansiedlung nicht. Hier wurden zu viele Fehler gemacht und zu lange gedacht dass das mit dem Osten eh nichts wird. Man hat also leider sehr kurzsichtig entschieden. Das rächt sich nun. Die Stadt Würzburg ist ähnlich Pleite wie Nürnberg aber braucht nun eigentlich ein Stadion und die S.Oliver Arena muss auch saniert werden. Gleichzeitig fallen richtig viele Investitionen in Schulen und kommunale Gebäude an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 09.02.2016 08:42 
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Wir kommen zwar vom Thema ab, aber eines sag ich noch dazu.
Stimmt Nürnberg hat es sich oft selbst schwer gemacht, da man oft contra Bayern ist.

Bei Gemeinden wie Rodach oder Neustadt Coburg, diese waren abgehängt, aber mehr Verkehrstechnisch, wirtschaftlich ging es da schon immer gut, dadurch konnte man die Wende perfekt nutzen und hatte es einfacher.
Die Looser waren eher Hof und Wunsiedel, da wurde man durch die Grenzlandförderung am Leben gehalten und ist jetzt platt.
Wir können das gerne in einem anderen Thread weiter diskutieren, könnte interessant werden.

Eines steht fest das Franken schon immer das Mekka des Handball war in Bayern. Es haben sich nur die Verhältnisse verschoben.
Großwallstadt ist weg und Rimpar, Coburg und Erlangen sind da.
Interessant wird es sein, wie es in 5 Jahren aussieht.
Wer von den 3 Vereinen sich behaupten kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 09.02.2016 10:08 
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Die interessante Diskussion um die Wirtschaft, die Finanzen, die Infrastruktur etc. habe ich mal in den Metropolenthread verschoben:
http://fcnforum.de/post113728.html#p113728

btt:
büchsenmacher hat geschrieben:
...
Eines steht fest das Franken schon immer das Mekka des Handball war in Bayern. Es haben sich nur die Verhältnisse verschoben.
Großwallstadt ist weg und Rimpar, Coburg und Erlangen sind da.
Interessant wird es sein, wie es in 5 Jahren aussieht.
Wer von den 3 Vereinen sich behaupten kann.


Wer war denn früher außer Großwallstadt noch eine Größe im fränkischen Handball? Mir fällt da eigentlich nur der kurze Höhenflug von TuSpo Nürnberg ein. Muss so in den 80ern gewesen sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 09.02.2016 11:31 
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Bayernweit war ja soweit ich weiß kein Verein bisher wirklich hoch, vor allem aus Ober und Niederbayern oder anderen bayerischen Bezirken.
Großwallstadt war immer der Verein in Bayern.

Sonst wüsste ich keinen der jemals 1 Liga gespielt hat.
Der HSC 2000 spielte vor der eingleisigen 2 Liga schon mal in der 2 Liga Süd ein paar Jahre, musste aber dann wieder in die 3 Liga, da man sie Qualifikation für die neue 2 Liga um 1 Platz verpasst hat.

In der 3 Liga ist Franken schon immer stark gewesen.
Früher eben Erlangen, Coburg, Bad Neustadt, Rimpar und Forchheim.

Forchheim ist ja dann wegen krummer Geschäfte des Sponsors von der Bildfläche verschwunden.
Bad Neustadt, jahrelang um den Aufstieg in die 2 Liga gekämpft, ist jetzt im Mittelfeld der 3 Liga, Rimpar im Mittelfeld der 2 Liga und recht sicher etabliert in der 2.
Coburg und Erlangen werden wohl nächste Saison in der 1 Liga spielen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 09.02.2016 11:39 
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Didi, früher war alles viel früher als heut. Und das du meinen Heimatverein den TSV Ansbach nicht kennst ist enttäuschend. Die Porzner Mannschaft war Deutscher Meister. Und stellte auch das Gerüst der Weltmeistermannschaft 1966. Allerdings im Großfeld.

Auch Zirndorf war da mal eine Macht. Ich glaube Hans Fillep war da der Champion aller Champions. Waren großartige Duelle, Erwin Porzner gegen Hans Fillep.

Aber ansonsten hast du natürlich Recht. Tuspo in den 80ern war alles. Büchsi vergisst bei seiner Aufstellung Schwabing und Milbertshofen. Beides ehemalige Bundesligisten bei denen das Geld der Sponsoren eben falsch eingesetzt wurde. Die waren erfolgreicher als die bisherigen fränkischen Vereine.


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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 09.02.2016 12:32 
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Ok also war es in den 80 Jahren und noch viel früher, schon mal besser.

Ja das leidige Geld, mit dem so mancher Verein nicht umgehen kann.
Bzw man nicht versucht erst Grundlagen zu schaffen, ein Gerüst aufzubauen und dann erst nach oben schielt, bzw versucht nach oben zu kommen.
Bestes Beispiel ist ja der HSVH, mit Gewalt nach oben und versuchen sich mit dem Geld Titel zu erkaufen, doch dann fehlt es am Gerüst im Verein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handball in Franken
BeitragVerfasst: 19.02.2016 12:29 
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Die HUK hat zur Rückrunde ein neues Image Video für den HSC

https://www.youtube.com/watch?v=2KvtpdUlEdg

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BeitragVerfasst: 19.02.2016 12:59 
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Für den HSC sind die beiden nächsten Spieltage wichtig.

Heute Abend in Aue und am Sonntag in der heimischen Vestung.

Gewinnt der HSC beide Spiele, dann ist es ein wichtiger Schritt in Richtung bester Liga der Welt.

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