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 Betreff des Beitrags: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 26.09.2015 10:37 
Wupperbohemian
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http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/weltweit-auf-platz-zwei-nurnberg-besticht-mit-lebensqualitat-1.4671670
Zitat:
Weltweit auf Platz zwei: Nürnberg besticht mit Lebensqualität

Weltweit gesehen erreicht die Frankenmetropole den zweiten Platz – nur Kanadas Hauptstadt Ottawa biete ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, so die Redaktion des Nachrichtenportals. Für ihren Vergleich werteten sie zwei aktuelle Studien der international tätigen Unternehmensberatung Mercer aus. Diese veröffentlicht jedes Jahr zwei Städterankings: Eines listet die teuersten Städte der Welt auf, das andere die Städte mit der besten Lebensqualität.

Diese Informationen sind gedacht für Unternehmen, die Mitarbeiter ins Ausland schicken. "Finanzen 100" hat beide Studien nun verglichen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln: Wo gibt es eine hohe Lebensqualität bei möglichst geringen Kosten? Unter den besten 19 Städten der Welt liegen sechs in Deutschland. So punktet Berlin mit einem hohen Lebensstandard und durchschnittlichen Kosten, teilt sich den 17. Platz aber mit Port Louis auf Mauritius und Wilna in Litauen, da beide für noch weniger Geld leicht überdurchschnittliche Lebensqualität bieten.

Dass Nürnberg die attraktivste deutsche Stadt und die zweitbeste der Welt ist, scheint "Finanzen 100" zu überraschen: "Wer hätte das gedacht", steht auf der Homepage des Nachrichtenportals dazu.
....


Für alle Nörgler der Frankenmetropole de Tradition und Lebensqualität!

Wäre Nürnberg auf Platz 1 gelandet, wenn der Glubb noch in Liga 1 spielen würde? :wtf

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Rene Weiler: „Der Club wird aufsteigen, ich weiß nur nicht wann“


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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 29.09.2015 19:46 
Moderator
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Komisch nur, dass sich so wenige Unternehmen für die "Metropolregion" Nürnberg interessieren.
Die gehen alle lieber nach Frankfurt oder München.

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Frei nach Didi: "Wollen hätten wir auch schon gewollt, aber können haben wir nicht gekonnt .... "


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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 29.09.2015 21:11 
Amateurspieler

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Sorry, dass ich da mal korrigierend eingreifen muss: Nürnberg ist - mit ca. 500000 Einwohnern - keine Metropole!

Eine Metropole fängt mit 1.000.000 Einwohnern an. Berlin, Ney York, Tokio, Peking ...

*neunmalklugdaherredemodusaus*


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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 08:46 
Wupperbohemian
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Werter Mijnheer,
Millionenstädte sind eigentlich (fast) immer auch Metropolen, aber Metropolen müssen nicht zwangsläufig Millionenstädte sein. Sie bilden den Mittelpunkt eines Landes, respektive einer Region. Dies kann wirtschaftlich, politisch, kulturell etc. sein. Nur fußballerisch haben wir da in Nürnberg derzeit noch Nachholbedarf... :wink

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Rene Weiler: „Der Club wird aufsteigen, ich weiß nur nicht wann“


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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 15:04 
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Öhm die Metropolregion Nürnberg ist aber nicht nur Nürnberg sondern geht bis Würzburg, Hof und Sonneberg in Thüringen.

Und Mick in der Metropolregion Nürnberg gibt es schon sehr große Firmen, doch diese sind mehr in West oder Nordwest Oberfranken und in Würzburg.

Das Problem vieler Nürnberger ist, das sie sehr eingeschränkt vom Horizont sind und Nürnberg als Franken sehen und alles drumherum, nicht mal kennen, obwohl es Franken ist zur Metropolregion gehört.

Und nebenbei woran liegt es dann, das in Nürnberg wenig große Firmen sind, aber in WÜ, BA und CO?
Das liegt an der Poltik von Maly und CO, die extrem gegen Wirtschaft geht, wichtiger ist, sich als Stadt der Menschenrechte zu profilieren, lieber noch mehr Brunnen und Straßen und Plätze umbenennen.
Das ist doch das Problem Nürnbergs, das man mit seiner wirtschaftfeindlichen Politik keine Firmen anzieht und bestehende vertreibt.

Komisch ist halt das im Umkreis, die Städte bumen, eben Coburg, Bamberg, Würzburg, Neumarkt etc.
@Mick
Und in diesen Städten wird es langsam von der Fläche eng, da diese Firmen anziehen ohne Ende.
Selbst mein kleiner Wohnort, hat zu Züge ohne Ende und in den letzten Jahren immer mehr Gewerbe bekommen.
Die Metropolregion Nürnberg steht sehr gut da, doch die Unternehmen meiden Nürnberg als Zentrum.

Nürnberg hat sich sportlich und wirtschaftlich doch selbst abgehängt, ok es hat sich dafür innerhalb der gesamten Metropolregion Nürnberg verlagert, die ganz Oberfranken, einen Teil Unterfrankens und Teile der Oberpfalz beinhaltet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 15:13 
Wupperbohemian
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Das war mir nicht bewusst. Ich hatte die Metropolregion im Städteviereck Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach angesiedelt. Mmmh, so kann man sich täuschen....

Bild

http://www.metropolregionnuernberg.de/



... aber zurück zu Büchsis Negativbewertung Nürnbergs:

Da ich schon lange nicht mehr in Nürnberg lebe und arbeite, kann ich mir aus der Ferne keine wirklich fundierte Meinung bilden, aber eine "Alleinherrschaft" Malys kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Die CSU ist doch veritabel im Stadtrat vertreten, wenn ich mich nicht irre und das Wirtschaftsreferat ist doch seit über einem Jahrzehnt durch CSUler besetzt (erst Fleck, jetzt Fraas). Da sollte doch eine wirtschaftsfreundliche Atmosphäre innerhalb der Stadtmauern vorherrschen. Durch die vielen Neubürger sehe ich auch die Gefahr einer nach innen gerichteten Weltanschauung als nicht gegeben a.

Gibt es hier im Forum Nürnberger bzw. im Dunstkreis der Stadtmauern lebende Foristen? Was sagt ihr zu Nürnberg? Alles schlecht oder was?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 15:37 
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Tja das wissen die wenigsten.

Ist mir erst beim letzen Heimspiel aufgefallen, bei der Aussage seit wann fährt ne S-Bahn bis nach Coburg.

Doch es fehlt in der Werbung Würzburg, die müssten auch dazu gehören.


Noch was zur Entwicklung, man hat wohl gedacht das Nürnberg selbst davon profitiert, doch es ist eher so das es in den anderen Ecken der Metropolregion boomt ohne Ende.

Was alleine in den letzten Jahren an Firmen aus Nürnberg weg sind und nach Bamberg oder Coburg hoch ist, Wahnsinn.
Auch in den kleinen Orten wie in meinen, wir haben einen extremen Gewerbezuwachs.
Und es werden immer mehr Firmen.
Ich kann mich noch erinnern, früher bist die 18 km nach Coburg, ja durch die Landschaft gefahren, jetzt ist alles immer mehr bebaut mit Gewerbe, bzw die freien Flächen werden immer weniger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 15:44 
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Diddi aber das ist es doch, das die CSU in Nürnberg genauso blöd ist.
Das fängt schon da an das man mit Gewalt das Saubermannimage will und auf Menschenrechte macht.
Alles was nur ans 3 Reich erinnert wird umbenannt oder es werden an allen Ecken Brunnen gebaut.
Oder man vergibt die S-bahn an einen Englischen Konzern der ab 2022 fahren soll, doch macht den Fehler das man nicht überprüft und jetzt stellt sich raus, das die Ausschreibung falsch war und die Engländer das gar nicht schaffen können, S-bahnen bis Würzburg, Bayreuth und Coburg. Die haben nichtmal bis dahin die Züge die ins Deutsche System passen.
Bei sowas geht es doch los und sowas kostet dann gleich Millionen, oder mit dem Stadion, man denkt man spart aber denkt nicht nach vorne und anstatt gleich mehr zu investieren und sinnvoll, spart man am falschen Ende und hat dann hohe Folgekosten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 15:54 
Wupperbohemian
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büchsenmacher hat geschrieben:
Diddi aber das ist es doch, das die CSU in Nürnberg genauso blöd ist.
Das fängt schon da an das man mit Gewalt das Saubermannimage will und auf Menschenrechte macht..

Ich finde das mit den Menschenrechten eine gute und sinnvolle Kampagne, die meines Erachtens einfach besser "vermarktet" werden sollte.

büchsenmacher hat geschrieben:
Oder man vergibt die S-bahn an einen Englischen Konzern der ab 2022 fahren soll, doch macht den Fehler das man nicht überprüft und jetzt stellt sich raus, das die Ausschreibung falsch war und die Engländer das gar nicht schaffen können, S-bahnen bis Würzburg, Bayreuth und Coburg. Die haben nichtmal bis dahin die Züge die ins Deutsche System passen.
Bei sowas geht es doch los und sowas kostet dann gleich Millionen, .....


Auftraggeber ist doch der Freistaat Bayern mit seiner Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). da kann man den Nürnbergern nun wirklich keinen Strick draus drehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 16:37 
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Nürnberg als Stadt hat einfach den Zug verpasst, nach den Schliessungen von Quelle/AEG/Phillips & Co hätte man sich intensiv um Neuansiedlungen von Firmen kümmern müssen.
Da ist offensichtlich zu wenig und auch noch das Falsche geschehen. Kaum Innovation, wenig Startups, keine Anreize seitens der Stadt, sich hier einen Firmensitz zuzulegen.
Da machen die Kommunen im Umland halt mehr.

Bei uns hier in Maintal ist das anders, gerade ist das Gründerzentrum in ein neues, besseres Zentrum umgezogen, aus diesem sind hier in den letzten 10 Jahren 25 Unternehmen mit fast 300 Arbeitsplätzen entstanden, was auch gestandene Firmen (Heräus/Norma/Degussa/Syngenta) dazu veranlasst, sich zum Standort zu bekennen und nicht zu verlagern.
Sie profitieren schliesslich auch von diesen Startups.
Auch das schnelle Integrieren von Flüchtlingen kann zu einer wirtschaftlichen Belebung führen, die Leute haben Ideen, denken Dinge, die hier nicht gedacht wurden und setzen sie um, wenn man sie lässt.

Ausserdem ist so etwas eine gute Massnahme gegen (politische) Inzucht.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 16:41 
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Klar ist das eine Gute sache und man versteift sich da aber zu sehr drauf und macht zu wenig draus.

In dem Fall nicht, da die BEG nur für den Regionalverkehr da ist und nicht für den Stadt bzw Verkehrsverbund der Städte.
S-Bahn und U-Bahn ist die VGA, war mal der VGN zuständig.
Und die machen die Ausschreibung, früher war ja alles in eigener Hand, jetzt nur doch die U-Bahn und die Tram und die S-bahn wird vergeben.

Die DB ist bisher nur für die VGA gefahren.
Aktuell wird ja bis Coburg ausgebaut, neue S-bahn Trasse auf der dann nur die S-bahn fährt.
Und dies zahlt auch Nürnberg selbst, der Anteil der Städte innerhalb der Metropolregion liegt bei 300 000 Euro, Rest der Trasse zahlt die Stadt Nürnberg bzw die VGA.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 30.09.2015 16:48 
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@Mick
Genauso ist es, da hat Nürnberg gepennt, man hat gejammert uuuu Quelle und AEG gehen weg, lieber demonstriert doch nicht nach vorne geschaut und nichts dafür getan, keine Anreize geschaffen für Neuansiedlungen.
Es ist leider so, Nürnberg ist eine wunderschöne Stadt, doch man schläft und verpasst egal in welchem Bereich den Anschluss, weil man einfach nicht nach vorne denkt.
Man meint zu oft man ist ja Nürnberg, die alte Reichstadt, demonstriert lieber weil man keine bayerische Flagge auf dem Burgturm hängen haben will, baut zum Teil totalen müll, denkt nicht nach vorne, spart dadurch am falschen Ende und verbaut sich so Zuschüsse vom Land Bayern die es gibt.

Man muss endlich in Nürnberg vom Traditonsgedöns weg und vom wir sind Franken und keine Bayern und endlich nach vorne schauen und nicht meinen man sei immer noch die große Stadt Nürnberg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 08.02.2016 15:42 
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Offensichtlich scheint ja das Konstrukt der Metropolregion nicht zu funktionieren und die Abstimmung innerhalb der beteiligten Gemeinden nicht zu klappen. Wenn das an der Stadt Nürnberg und den damit beauftragten Verwaltungskräften liegt (ich kenne die Organisation im Aufbau/Ablauf nicht), dann muss man halt das "Ding" aufkündigen, wenn die Nachbesserung nicht erfolgreich sind. Es macht ja keinen Sinn, wenn Teile der Metropolregion sich nicht entsprechend wiederfinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 09.02.2016 10:01 
Wupperbohemian
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Ich habe mal Büchsis Anregung übernommen und die letzten Posts hier in den Metropolenthread kopiert, da das ja doch mehr in die Richtung Wirtschaft, Finanzstärke, Infrastruktur etc. von Franken und des wohl nicht funktionierenden Konstrukts "Metropolregion" geht.


Büchsenmacher hat geschrieben:
... Und klar der Staatsvertrag ist für Coburg schon gut, vor allem da er nie mehr zurück genommen werden kann

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KLAUSWEISS176 hat geschrieben:
Büchsi, jeder Vertrag kann geändert werden. Das wissen wir beide.

Aber wenn ich mir überlege wie es in den 70ern und 80ern da oben aussah, außer der Grenzlandförderung hatte man nicht viel. Gerade Gemeinden wie Rodach oder auch Lichtenfels waren Bayernweit abgehängt.

Und Didi hat Recht, die Deppendichte ist nicht auf Grund eines Spruches den ein Lokalreporter geprägt hat in Nürnberg höher. Allerdings wurde sehr oft eine falsche Entscheidung getroffen. Ebenso ist es ja auch dass die Staatsregierung gerne die Franken etwas abhängt. Dies ist bei Coburg nicht der Fall aber andere Oberfränkische Städte wie z. B. Lichtenfels oder auch Kronach oder Bayreuth haben das lange gespürt und spüren es heute noch. Nürnberg hat sich sehr oft gegen Bayern entschieden. Manchmal auch etwas sozialer gedacht und wurde darum abgehängt. Und als das Geld in die Hand genommen wurde um den Osten zu sanieren war man zu weit weg um davon zu profitieren. Nach Coburg gehen jetzt Autobahnen, die gab es in den 80ern nicht, da waren das Bundesstraßen, die dem Verfall nahe waren. Die Arbeitskräfte sind dank der unmittelbaren Nähe zu Thüringen (Sonneberg, Hildburghausen, Schleusingen und sogar noch Suhl) relativ günstig. Viele aus den genannten Städten und Gebieten fahren bis nach Schweinfurt.

Unbestritten ist, dass die Coburger Stadtoberhäupter in den letzten Jahren viele Entscheidungen wirtschaftlich richtig getroffen haben. Die Region hat sich selbst aus dem Sumpf gezogen und mit Firmen wie Brose und der HUK, Bosch oder auch Tomas Szabo durchaus sehr viel geschaffen. Es gibt Arbeitsplätze, Infrastruktur und ein wirklich tolles "Wirgefühl" Damit kann man etwas schaffen was man der Region durchaus gönnen darf. Bei uns in Unterfranken, gerade die Regionen Spessart, Steigerwald oder Rhön haben wir diese Ansiedlung nicht. Hier wurden zu viele Fehler gemacht und zu lange gedacht dass das mit dem Osten eh nichts wird. Man hat also leider sehr kurzsichtig entschieden. Das rächt sich nun. Die Stadt Würzburg ist ähnlich Pleite wie Nürnberg aber braucht nun eigentlich ein Stadion und die S.Oliver Arena muss auch saniert werden. Gleichzeitig fallen richtig viele Investitionen in Schulen und kommunale Gebäude an.


Büchsenmacher hat geschrieben:
Wir kommen zwar vom Thema ab, aber eines sag ich noch dazu.
Stimmt Nürnberg hat es sich oft selbst schwer gemacht, da man oft contra Bayern ist.

Bei Gemeinden wie Rodach oder Neustadt Coburg, diese waren abgehängt, aber mehr Verkehrstechnisch, wirtschaftlich ging es da schon immer gut, dadurch konnte man die Wende perfekt nutzen und hatte es einfacher.
Die Looser waren eher Hof und Wunsiedel, da wurde man durch die Grenzlandförderung am Leben gehalten und ist jetzt platt.
Wir können das gerne in einem anderen Thread weiter diskutieren, könnte interessant werden.


Könnte man also durchaus sagen, dass Coburg und deren "Speckgürtel" ohne eigenes Zutun besser gestellt sind, als die anderen Regionen!?
Hätten die anderen fränkischen Regionen dann nicht besser in Richtung München schleimen müssen, um auch mehr Fördermittel zu bekommen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 09.02.2016 11:47 
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Gute Frage.
Klar hat Nordwest Oberfranken also das Ober Zentrum Coburg durch den Staatsvertrag schon immer Vorteile gehabt.
Dadurch stammt ja auch der Spruch von Stoiber den er von FJS übernommen hat "Coburg ist uns Lieb aber teuer ".

Und ja man hat hier immer gewusst wie, wie man sich gut stellt mit München um bevorzugt zu werden.
Rodach , heute Bad Rodach wurde angesprochen, da hat man es auch immer recht gut ausgenutzt und so nach der Wende richtig gut, noch besser hoch zu kommen. Ok Vorteil waren die großen Firmen Haba bzw Jako-o und ein Siemenswerk.
Dadurch trotz Zonengrenze eine Staatsstraße und eine Zuganbindung.
Beides wurde ja immer besser ausgebaut und wird weiter ausgebaut.

Ich denke es ist hier die Kombination aus Staatsvertrag, schon immer wirtschaftlich recht stark und kuscheln mit München, die es Nordwest Oberfranken recht gut gehen lassen, viel besser wie andere Regionen in Franken.

Hof zb hat vieles verpasst nach der Wende und viel verschlafen , so wie der gesamte Frankenwald, Fichtelgebirge und Raum Bayreuth.

Ich denke dem Raum Nürnberg hätte es auch gut getan wenn man mehr pro Bayern gewesen wäre bzw wäre, durch die zum Teil wir sind Franken und keine Bayern und anti Bayern Haltung hat man sich sicher viel verbaut.

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BeitragVerfasst: 03.03.2016 16:27 
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Zitat:
Die Tourismusentwicklung in Nürnberg ist weiterhin hervorragend: Das Jahr 2015 konnte mit neuen Rekordzahlen abgeschlossen werden. Nürnberg gehört mit mehr als drei Millionen Übernachtungen und einem Plus von 6,7 Prozent zu den attraktivsten Städtereisezielen in Deutschland.


Bild

Weitere Informationen: https://www.nuernberg.de/internet/wirtschaft/aktuell_41843.html

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BeitragVerfasst: 14.03.2016 18:41 
Wupperbohemian
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Eine sehr gute Nachricht vom Marrguss...

http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/deutsches-museum-zweigstelle-nuernberg-100.html

Zitat:
Das Deutsche Museum in München soll eine Zweigstelle in Nürnberg bekommen. Finanzminister Markus Söder will dafür noch vor der Sommerpause die Weichen stellen. Derzeit liefen Verhandlungen über mehrere denkbare Standorte im Nürnberger Stadtgebiet, sagte Söder. Läuft alles nach Plan solle die Zweigstelle bis 2018/2019 eröffnen. Über die Finanzierung werde derzeit noch diskutiert. Der Freistaat hat als Anschub bereits acht Millionen Euro eingeplant.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 31.03.2016 13:52 
Trainingsgast

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Beiträge: 30
Der Faden begann ja mit Lebensqualität . . .

Hier (Ansbach) ist das Fenster auf, der Himmel ist blau, auf dem Platz draußen ist ein Musiker aktiv und die Straßencafés sind voll . . .

:ji :ji :ji

So sollte es halt bleiben vom 31.03. bis zum 01.11., drei Monate knackig Winter mit viel Schnee, im März und November viel Regen, dass es für den Rest vom Jahr auch reicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 14.04.2016 13:20 
Wupperbohemian
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... in königlichem Glanze sonnend ... :gr

https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/besuch_niederlaendisches_koenigspaar.html



Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Nürnberg - die fränkische Metropole
BeitragVerfasst: 03.05.2016 12:03 
Wupperbohemian
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Bild

http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Rock-im-Park-2016-Jetzt-gibt-es-Tagestickets-fuer-das-Musikfestival;art88523,1839028

Zitat:
In knapp vier Wochen fällt der Startschuss für Deutschlands größte Open-Air Festivals Rock am Ring und Rock im Park. Rock am Ring ist seit Monaten ausverkauft. Mehr als 65.000 Fans haben sich bereits für das Nürnberger Zwillingsfestival Rock im Park entschieden, berichtet die ARGO Konzerte GmbH in einer Pressemitteilung.

Nun stehen für jeden einzelnen Festivaltag auf dem Zeppelinfeld folgende Tagesticket-Kontingente ohne Parken und Campen zur Verfügung:
Rock im Park 2016: Freitag, 3. Juni: (Black Sabbath, Fettes Brot, Biffy Clyro, Korn, Bring Me The Horizon, Alligatoah, SDP, Wirtz, Johnossi, und weitere)
85 Euro.

Rock im Park 2016: Samstag, 4. Juni: (Volbeat, Tenacious D, Major Lazer, The 1975, Disturbed, Breaking Benjamin, Amon Amarth, Panic! At The Disco, Rudimental, Puscifer, Of Mice & Men, und weitere)
80 Euro.

Rock im Park 2016: Sonntag, 5. Juni: (Red Hot Chili Peppers, Billy Talent, The BossHoss, Deftones, Bullet For My Valentine, Heaven Shall Burn, Foals, Killswitch Engage, Trivium, Lexy & K-Paul, und weitere)
85 Euro.


Ist für so einen "alten Sack" wie mich jetzt nichts mehr, aber gibt schon gute Musik zu hören ....

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