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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 31.12.2016 09:15 
Imperator des Spams

Registriert: 26.08.2008 15:17
Beiträge: 6520
Didi, im Moment glaube ich nicht dass der AK etwas erreichen wird. Es ist mir alles noch etwas unspezifisch. Laien prüfen ob man ausgliedern soll oder nicht und man weis nicht in welche Richtung das gehen soll.

Ich hoffe so sehr dass der Club diesmal etwas richtig macht. Und wenn ausgegliedert wird dann muss dies besser sein als das was wir haben. Die beste mögliche Rechtsform für den Verein.

Mir ist es egal ob der Club als Verein oder AG spielt. Aber wenn wir dies verdummen, dann wars das.


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 31.12.2016 15:34 
Wupperbohemian
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Registriert: 05.06.2008 11:05
Beiträge: 12369
Für mich geht das mit dem AK in Richtung, welche Befindlichkeiten könnten die Mitglieder haben und welches Modell würde passen. Meeske hat bestimmt schon mit den Wirtschaftsprüfern/-beratern einigen Runden verbracht und höchstwahrscheinlich hat man auch schon einen präferierten Lösungsvorschlag bezüglich der Gesellschaftsform auf dem Tisch. Anders würde das auch keinen Sinn machen. Im AK kann das abgewogen werden, was als endgültiger Abstimmungsvorschlag genommen wird. Zusätzlich werden im AK auch Argumente dafür und dagegen gesammelt und bewertet. Das ist also keine Alibiveranstaltung, wenn man das ernsthaft durchzieht.

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Rene Weiler: „Der Club wird aufsteigen, ich weiß nur nicht wann“


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 18.01.2017 08:28 
Imperator des Spams

Registriert: 26.08.2008 15:17
Beiträge: 6520
Hier mal meine Gedankengänge in Sachen Verein.

Es ist kein Geheimnis, ich persönlich vermute dass der Club ohne einen Investor aus seiner aktuellen Lage nicht heraus kommt ohne abgehängt zu werden. Deshalb bin ich pro Ausgliederung. Ich hätte allerdings gerne eine in welcher ganz normale Menschen durchaus ein Mitspracherecht haben.

Die DFL lässt nicht jede Form der Ausgliederung zu. So ist die berühmte Stiftung auf den Kayman Islands leider nicht zulässige. Diese Eingrenzung liegt in meinen Augen an den Veröffentlichungspflichten der gewählten Gesellschaftsformern. (Spekulation meinerseits)

Deshalb habe ich mir folgendes Geschäftsmodell überlegt. Eine Genossenschaft ist als Gründung für eine Ausgliederungsgesellschaft nicht erlaubt.
Aber ein Modell in dem diese Genossenschaft an einer GmbH beteiligt ist wäre sicher möglich.

Dazu benötigen wir zunächst 4 Akteure, später eventuell mehr:
1. FCN Fußballverein
1. FCN Lizenzspieler GmbH
1. FCN Dachverein
1. FCN Genossenschaft

beliebiger Investor X

Bei diesem Modell sind sogar zwei Gesellschaften neu zu gründen. Natürlich kann man zu diesem Zeitpunkt sagen, da wehren sich viele gegen eine Gesellschaft und der Depp will gleich zwei gründen. Aber wir gucken einfach mal blauäugig weiter.

Es dreht sich wie in der Grafik zu sehen alles um die Lizenzspieler GmbH (Name natürlich frei). Gegründet durch den 1. FCN Fußballverein e.V. ausgegliedert wird der Spielbetrieb der ersten Mannschaft. 50% + 1 Stimme verbleiben in diesem Verein. Eingebracht werden die Lizenzspieler. Dieser Wert liegt bei etwa 10 Millionen Euro, für die Bank als Sicherheit wenig tauglich. Für diese Einlage wird der Verein mit einer Summe entschädigt die für Zins und Tilgung der „Altschulden“ ausreicht.

1. FCN Lizenzspieler GmbH
1. FCN Dachverein
1. FCN Genossenschaft
Beliebiger Investor
1. FCN Fußballverein e.V.

Der Dachverein als zweiter Partner tritt hier mit ein. Er bringt als Kapital den Teil des Grundstücks Valznerweiherstr. 200 mit ein den der Club für die Lizenzspieler benötigt. Hierzu müsste das Flurstück geteilt werden. Der von mir geschätzte Wert (knapp die Hälfte des Gesamtgrundstücks) liegt bei niedriger Schätzung bei 20 Millionen Euro. Für diese Einlage steht man dem Dachverein eine Summe zu, mit der man das Grundstück nach Bezahlung der darauf aufgenommen Darlehen wieder auslösen kann. Diese Summe wird ähnlich einem Immobiliendarlehen abgelöst. Der Dachverein erhält als Stimmenanteil der Lizenzspieler GmbH 10 % was dann auch die Höhe der anderen Einlagen zunächst bestimmt. Jedes Prozent sind 2 Millionen an Wert.

Bisher geht diese Rechnung noch nicht auf.

Wir benötigen frisches Kapital. Am Kapitalmarkt wahrscheinlich nicht zu beschaffen für einen Investor sind wir noch nicht attraktiv und er könnte noch die Bedingungen diktieren.

Deshalb wird die Genossenschaft gegründet. Mitglied kann jede juristische und natürliche Person werden. Auch jede Organisation, sie muss nur einen Sprecher haben. Dieses Modell kennen viele von den Genossenschaftsbanken (Raiffeisen Sparda etc.) Jeder Genosse zahlt ein. Maximaler Anteilswert pro „Person“ 7500 Euro. Mindestanteil 500 Euro.

Wenn man es schafft 10 000 Mitglieder mit 1000 Euro einzubringen sind dies 10 Millionen an Einlage für die Genossenschaft. Man kann dieser Genossenschaft 10 % der Anteile zusichern und reservieren. Bringen sie aktuell nur eine Million auf, dann haben sie 0,5 % der Anteile und den Anteil an Stimmen. Schaffen sie 5 Millionen dann eben 2,5 %. Die angestrebten 10 % kann man in einem festen Turnus verringern falls die Genossenschaft das benötigte Kapital nicht zusammenbringt und der Club seröse Investoren aufbringt. Hier kann man die eine Stimme welche von der DFL als Überhang für den e.V. gefordert ist abziehen. In diese Genossenschaft kann übrigens auch jedes Mitglied einer Fanorganisation und zusätzlich die Fanorganisation selbst mit mind. 500 und max. 7500 Euro eintreten.

Es verbleiben ca. 30 % der Stimmen

Diese gehen an beliebige Investoren. Mindestens 0,5 % der Einlagesumme des Dachvereins also 1 Mio. Euro muss hier aufgebracht werden. Analog dieser Berechnung erhält man in der Gründungsphase Anteile. Steigt der Wert der Gesellschaft wird der dann gültige Anteilswert als Einlage fällig. Sinkt er, dann bleibt die Million bestehen. Übrigens auch für die Genossenschaft.
In Jahren mit einem Plus werden anteilige Ausschüttungen vorgenommen. In Minusjahren wird nichts ausgeschüttet. Dieser Stopp der Ausschüttungen gilt auch bis das letzte Minus abbezahlt ist.
Lediglich Fußballverein und Dachverein erhalten Zahlungen für Ihre Darlehen.
Klingt einfach, ist es jedoch nicht. Aber ich lade jeden ein diesen Vorschlag zu verbessern. Sollte ihn jemand für Scheiße halten muss er sich nicht damit beschäftigen. Schwächen können gerne gefunden werden. Aber dann auch bitte an Lösungsmöglichkeiten arbeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 18.01.2017 08:28 
Imperator des Spams

Registriert: 26.08.2008 15:17
Beiträge: 6520
Ich krieg die Grafiken leider nicht rein.


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 18.05.2017 18:47 
Stammspieler

Registriert: 14.04.2013 09:25
Beiträge: 991
Laut gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen sollen Mitglieder auf einer Versammlung am 23. Juli 2017 abstimmen. Ich frage mich nur, über was?


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 18.05.2017 20:13 
Lichtgestalt

Registriert: 18.11.2008 19:59
Beiträge: 2692
Plz/Ort: nordwestliches randbayern
Wenn dann wohl über die Ausgliederung, oder nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 19.05.2017 12:37 
Wupperbohemian
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Registriert: 05.06.2008 11:05
Beiträge: 12369
Kinstontown hat geschrieben:
Wenn dann wohl über die Ausgliederung, oder nicht?


Ja, bis dahin müssten die angesetzten Arbeitssitzungen ja ein Ergebnis und eine Empfehlung an die Mitglieder gebracht haben. Ich bin gespannt, was da vorgestellt wird.
Mal schauen, ob ich das schaffe zu diesem Termin. Eigentlich hatte ich erst das Wochenende darauf für Nürnberg eingeplant.

Wer von Euch kommt zu der Versammlung?

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Rene Weiler: „Der Club wird aufsteigen, ich weiß nur nicht wann“


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 Betreff des Beitrags: So soll die Ausgliederung aussehen:
BeitragVerfasst: 14.06.2017 16:11 
Trainingsgast

Registriert: 09.06.2017 09:01
Beiträge: 24
Eine Ausgliederung wirkt unausweichlich?" Wie der Club die Evolution plant:
https://t.co/LByyvfDDbn


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 Betreff des Beitrags: Re: So soll die Ausgliederung aussehen:
BeitragVerfasst: 14.06.2017 17:01 
Amateurspieler

Registriert: 11.04.2015 09:14
Beiträge: 345
Versteh nicht ganz wieso ein Wirtschaftsprüfer uns sagen muss was wir an stille Reserven haben..

So etwas weiß doch eigentlich jeder Unternehmer..


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 Betreff des Beitrags: Re: So soll die Ausgliederung aussehen
BeitragVerfasst: 14.06.2017 17:40 
Wupperbohemian
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Registriert: 05.06.2008 11:05
Beiträge: 12369
@foyer, das muss belastbar sein, d.h. geprüft und testiert sein, wenn Du das in die neue Gesellschaft mit einem neuen Bewerugnsansatz einbrungst. Natürlich weiss der Dr. Hamm, wie hoch das ist. Die WPs prüfen und testieren.

Interessant, das eine Gmbh & Co. KG gewählt wurde, d.h. für mich geht es hier offensichltich nicht um das Anlocken "mächtiger" Investoren. Kontrolle und Aufsicht des Vereins scheint hoch angesoedelt zu sein. Bin gespannt auf die Präsentation von Meeske, wobei ich bei einem Termin Mitte September leider nicht nach Nürnberg kommen kann.
@2_Steffen, ist in den Quellen etwas beschrieben, warum andere Rechtsformen ausgeklammert wurden/werden?

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Rene Weiler: „Der Club wird aufsteigen, ich weiß nur nicht wann“


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 Betreff des Beitrags: Re: So soll die Ausgliederung aussehen
BeitragVerfasst: 14.06.2017 17:58 
Trainingsgast

Registriert: 09.06.2017 09:01
Beiträge: 24
Didi hat geschrieben:
@2_Steffen, ist in den Quellen etwas beschrieben, warum andere Rechtsformen ausgeklammert wurden/werden?


Nein, dazu stand leider noch nichts da. Ich erwarte aber noch einen "Wahlkampf" indem unteranderem das erklärt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 14.06.2017 20:15 
Moderator
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Registriert: 07.05.2008 22:32
Beiträge: 2680
GmbH & Co.KG macht wirtschaftlich einen Sinn, einerseits wird das Risiko überschaubar gehalten, andererseits hat der e.V. als Eigentümer die Kontrolle und kann ggf. entsprechend reagieren.
Ich gehe davon aus, dass das auch ein Stück weit dem "Beispiel" 1860 München zuzuschreiben ist....

Aber mich würde schon interessieren weshalb andere Formen offensichtlich aussen vor sind, mal sehen, was dazu gesagt wird; wenn.

_________________
Frei nach Didi: "Wollen hätten wir auch schon gewollt, aber können haben wir nicht gekonnt .... "


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 Betreff des Beitrags: Re: So soll die Ausgliederung aussehen
BeitragVerfasst: 15.06.2017 09:41 
Amateurspieler

Registriert: 11.04.2015 09:14
Beiträge: 345
Didi hat geschrieben:
@foyer, das muss belastbar sein, d.h. geprüft und testiert sein, wenn Du das in die neue Gesellschaft mit einem neuen Bewerugnsansatz einbrungst. Natürlich weiss der Dr. Hamm, wie hoch das ist. Die WPs prüfen und testieren.

Interessant, das eine Gmbh & Co. KG gewählt wurde, d.h. für mich geht es hier offensichltich nicht um das Anlocken "mächtiger" Investoren. Kontrolle und Aufsicht des Vereins scheint hoch angesoedelt zu sein. Bin gespannt auf die Präsentation von Meeske, wobei ich bei einem Termin Mitte September leider nicht nach Nürnberg kommen kann.
@2_Steffen, ist in den Quellen etwas beschrieben, warum andere Rechtsformen ausgeklammert wurden/werden?



Danke Didi:), ok von der Seite hab ich das noch garnicht gesehen und macht schon einen Sinn.

Aber jetzt stellt sich mir eine neue Frage wenn das alles umgesiedelt wird dann müsste es Verwaltungsmässiger einfacher werden aber Steuerlich gesehen können wir doch weniger Abschreiben oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 15.06.2017 13:46 
Wupperbohemian
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Registriert: 05.06.2008 11:05
Beiträge: 12369
Wir werden hier die Vorstellungen von Meeske abwarten müssen, aber eine Veschelchterung der AfA wird es nicht geben durch die Übertragung bzw. Einbringung in die neue Gesellschaft.
2_Steffen wird uns sicher hier auf dem Laufenden halten, wenn was veröffentlicht wird. Mal schaun, ob wir als Mitglieder schon separate Informationen erhalten.

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Rene Weiler: „Der Club wird aufsteigen, ich weiß nur nicht wann“


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 16.06.2017 12:09 
Wupperbohemian
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Registriert: 05.06.2008 11:05
Beiträge: 12369
Ein wirklich sehr interessantes Interview zum Thema "Ausgliederung/ Rechtsform/Verein/Haftung"

http://www.nordbayern.de/sport/uber-dem-1-fc-nurnberg-hangt-das-damoklesschwert-1.6251465

NN hat geschrieben:
...
Deutlich problematischer ist hingegen die Situation für diejenigen Fußballvereine, die ihre Lizenzspielerabteilung bislang nicht ausgegliedert haben, wozu auch der 1. FC Nürnberg gehört. Über diesen Vereinen hängt das Damoklesschwert der möglichen Löschung aus dem Vereinsregister. Insofern ist es kaum zu verstehen, dass diese Vereine die vom BGH gebaute Brücke bislang nicht beschritten haben.
...
Ohne die Details zu kennen, liegt eine Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung nahe, um das Risiko der Amtslöschung weitgehend auszuschalten.
...
Eine Kapitalgesellschaft gründen und ausgliedern. Aber auch wenn dies jetzt noch nicht der Fall wäre, bestünde immer die Gefahr, dass die wirtschaftliche Tätigkeit des Vereins künftig in einem Maße wächst, dass die Voraussetzungen des Nebenzweckprivilegs wegfallen. Wieso sollte sich der Club unnötig mit diesem Risiko belasten?
...
Wenn der Club mithilfe einer Ausgliederung seine wirtschaftlichen Perspektiven verbessern möchte, hat das zunächst nichts mit der drohenden Rechtsformverfehlung zu tun. Deren Abwendung wäre dann lediglich ein Nebeneffekt der Ausgliederung.
...
Der Verein würde (bei Ausgliederung in eine GmbH, Anm.Didi)als selbstständige Organisation bestehen bleiben und wäre dann Mehrheitsgesellschafter der GmbH. Der Club bliebe der Club. Außerdem änderte sich die wirtschaftliche Betätigung ja erst einmal nicht, sondern würde nur auf einer anderen organisatorischen Ebene, nämlich in der Tochter-GmbH, fortgesetzt. Auch die Traditionalisten wollen ja, dass der 1. FC Nürnberg weiter besteht und erfolgreich ist. Wenn das hierfür erforderliche frische Geld nur bei einer solchen Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in eine Kapitalgesellschaft zu erlangen ist, dann müssten eigentlich auch die Traditionalisten letztlich dafür sein.
...
Abstrakt lässt sich aber sagen, dass die GmbH eine geeignete Rechtsform wäre, wenn es darum geht, nur wenige Gesellschafter zusammenzubringen.
...

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 28.06.2017 07:55 
Wupperbohemian
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Beiträge: 12369
Spur-, aber kein Richtungswechsel! Club verschiebt Ausgliederung!

http://www.fussball.news/club-stoppt-vorerst-ausgliederung-der-profi-abteilung/

Zitat:
...
Ursprünglich sollte über das "e.V.olution" genannte Projekt bei der Mitgliederversammlung des Club im Oktober abgestimmt werden. Die Verantwortlichen machten nun einen Rückzieher. Derzeit sei der "gewünschte Positiveffekt (…) nicht zu erzielen", ließ Meeske wissen, eine Ausgliederung wäre nur mit „unverhältnismäßig hoch erscheinendem finanziellem Aufwand realisierbar“.

Aufgeschoben ja, aufgehoben nein – auch das machte Meeske noch einmal deutlich. Eine mittelfristige Ausgliederung habe "zentrale Bedeutung" für den Club, "klar ist doch, dass wir ohne externe Hilfe die notwendige Konsolidierung nur langsam vorantreiben können und damit künftig im Wettrennen der professionell geführten Fußballvereine kontinuierlich an Boden verlieren".
...


Die Kritiker der Ausgliederung jubeln, das BAC träumt wieder von einer neuen Satzungsreform des e.V. ....

Hier das Interview mit Michael Meeske: http://www.fcn.de/news/artikel/michael-meeske-zu-evolution-ein-spur-kein-richtungswechsel/

Zitat:
...
fcn.de: Warum forcieren Sie dann nicht bereits in naher Zukunft eine Abstimmung der Mitglieder über die zukünftige Rechtsform des Club?

Michael Meeske: Die zentrale Prüfung und die Gesamtbetrachtung aller gewonnen Kenntnisse sowie der gegenwärtigen Rahmenbedingungen bzw. die Verhältnismäßigkeit von finanziellem Aufwand und Nutzen führten zu der Einschätzung, dass der gewünschte Positiveffekt aufgrund der spezifischen Bewertung unserer stillen Reserven derzeit in der angestrebten Größenordnung nicht zu erzielen wäre. Eine Ausgliederung wäre zudem zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der mittlerweile zu unterstellenden steuerlichen Belastung nur mit unverhältnismäßig hoch erscheinendem finanziellem Aufwand realisierbar.

fcn.de:
Auf welcher Aufgabe liegt Ihr Fokus also im nächsten Schritt?

Michael Meeske: Zunächst liegt unser Augenmerk darauf, strategische Partner für den 1. FC Nürnberg zu gewinnen – mit allen Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen. Für die Verantwortlichen des Club ist es eine große Verpflichtung, den 1. FCN langfristig bzw. nachhaltig erfolgreich aufzustellen und ständig zu verbessen. Wir tragen Verantwortung, die beste Lösung für den Verein zu erarbeiten. Dazu gehört es, Pläne zu modifizieren, um den Ausgliederungsaufwand in Relation zum erwarteten Positiveffekt angemessener zu gestalten und den Effekt in der Bilanz stabiler ausfallen zu lassen. Diese Entscheidung ist ein Spur-, jedoch kein Richtungswechsel.
...



Die BILD hat das ganz gut in aller Kürze im Interview zusammengestellt:
http://www.bild.de/sport/fussball/1-fc-nuernberg/darum-verschiebt-der-club-die-ausgliederung-52336576.bild.html
Zitat:
...
Weil beim Abschied vom e.V. Steuervorteile wegfielen, müssten rund 1,5 Mio an Steuern abgedrückt werden. Noch schlimmer: Die Finanzbehörden haben den Wert des Grundstücks am Valznerweiher nicht in der erwarteten Höhe angesetzt.
...
Bleibt die Frage, warum man so lange brauchte, um dieses Problem zu erkennen. Meeske: "Bei solchen Themen braucht es relativ viele Details. Erst dann beginnt sich eine Finanzbehörde ernsthaft damit zu beschäftigen. Darum war klar, dass wir erst zum Ende hin Klarheit erlangen werden."

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Rene Weiler: „Der Club wird aufsteigen, ich weiß nur nicht wann“


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. FC Nürnberg e.V.olution
BeitragVerfasst: 10.10.2017 16:03 
Wupperbohemian
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Registriert: 05.06.2008 11:05
Beiträge: 12369
Nach den ernüchternden, wenn auch nicht unerwarteten Zahlen beim Ruhmreichen wird das Thema Ausgliederung wieder offen als Priorität Nr. 1 auf den Tisch des Hauses Valznerweiher gelegt.

Zitat:
"Koch: Wir brauchen die Ausgliederung! Erst dann wird sich mein Traum erfüllen können. Ich bin zwar nur ein Neuntel des Aufsichtsrates, aber ich werde aufgrund meiner vier Jahrzehnte Club- und Medien-Erfahrung dort schon gehört. Ich kann mir vorstellen, dass Michael Meeske und Thomas Grethlein dieses Projekt nach den Ergebnissen der Mitgliederversammlung jetzt mit Nachdruck anschieben werden."

"Koch: Ja, das ist unser Wunschziel! Es wäre Gold wert, wenn wir es vielleicht schon im Mai schaffen könnten."

http://www.bild.de/sport/fussball/1-fc-nuernberg/aufsichtsrat-verraet-unser-wunsch-ist-ausgliederung-im-mai-53477524.bild.html

Wenn jetzt auf so einen "frühen" Zeitpunkt hingearbeitet wird, dann ist Meeske wahrscheinlich schon ziemlich weit mit den Sponsorengesprächen.

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